1000 km Inspektion Diamant Zouma +S und Winterreifen Test – Continental Top Contact Winter II Premium

Da ich meine neue Kellerwerkstatt einweihen wollte, habe ich die Gelegenheit genutzt um dem Zouma eine 1000 km Inspektion zu gönnen. Für das Zurücksetzen des Servicesymbols und für die Garantie muss ich ja leider noch zum Händler. Aber um die Hardware konnte ich mich selbst kümmern.

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Die neue Kellerwerkstatt. Ich freu mich ja so 🙂

Der gefürchtete Mega Verschleiß am Antrieb hat sich erstmal nicht bestätigt. Das Antriebsritzel sieht noch ziemlich gut aus und auch die Kassette ist noch OK. Die Kette habe ich jetzt gegen eine neue getauscht und werde sie wie hier („2 Kettentaktik“) beschrieben im Wechsel mit der neuen fahren. Das Ritzel könnte man sogar einmal umdrehen.

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Shimano Tiagra Kassette

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KMC narrow wide Ritzel

Lediglich die Schaltröllchen brauchten etwas Pflege. Da war die Lagerung total trocken. Das hat ja aber nichts mit der Pedelec Nutzung zu tun. Also ein bisschen Fett dran und weiter gehts.

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Ganz neu habe ich jetzt mal die Continental Top Contact Winter II Premium Reifen aufgezogen. Ein echtes Nischenprodukt. Zum einen ein echter Winterreifen und dann auch noch mit Zulassung bis 50 km/h.

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Mit 44,50€ sicher kein Schnäppchen, aber auch nicht absurd teuer. Bei dem derzeitigen Herbstwetter traue ich den originalen Schwalbe Supermoto nicht mehr so ganz. Das Rad sieht jetzt ganz merkwürdig aus. Die Supermotos sind 2,4 Zoll dick , die Conti nur 2,0. Sieht ganz spiddelig aus. Mal sehen wie die sich bewähren. Die Gummimischung ist auf jeden Fall spürbar weicher.

 

300 km Diamant Zouma+ S mit Bosch performance speed

300 km sind nun in 5 Tagen zusammengekommen. Ich bin zufrieden mit mir 😉 Ein paar kleine Optimierungen habe ich natürlich direkt vorgenommen. Gestern bekam ich Post von Rose und Bike Discount. Mit das wichtigste kam auch: Das Bosch Reiseladegerät (Compact Charger) das ich bei der Arbeit deponieren werde. Die grünen Pedale sind schonmal für das neue MTB (das jetzt schon 15 Tage mit DHL unterwegs ist! Andere Geschichte). Dann noch Magura royal blood (super Name 😉 ), Bosch Werkzeug um das Ritzel mal wechseln zu können und eine Kontaktabdeckung für die Akkukontakte am Rad.

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Ja is denn heit scho Weihnachten?

Da ich Schuhgröße 46 habe, sind die mitgelieferten Pedalen etwas größeren Exemplaren gewichen. An der Sattelstütze habe ich wieder eine Topeak Aero wedge Tasche angebracht. Da ist alles für die Pannenhilfe drin. Die Tasche habe ich auch am Rennrad und finde sie wirklich gut. Stört nicht und sitzt wackelfrei.

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Notfallkit

Testweise habe ich ein anders gestufte Kassette verbaut. Die original Kassette ist eine 11-42 er und im unteren Bereich 11-13-15 gestuft. Da der Bosch Motor extrem Kadenzabhängig ist, sind zwei Zähne Unterschied bei wechselnden Streckenbedingungen tatsächlich manchmal ein zu großer Sprung. Außerdem sind die großen Ritzel für meine Belange im Flachland eh total überflüssig. Das 11er Ritzel wiederum ist nur bei ordentlich Rückenwind zu gebrauchen. So teste ich gerade eine günstige Tiagra 12-28 Kassette mit 12-13-14-15… Abstufung. Macht erstmal einen guten Eindruck. So konnte ich auch gleich den sogenannten „Pizzateller“ entfernen. Das ist dieser durchsichtige Plastikschutz der immer hinter der Kassette steckt. Geht ja stylemäßig sonst gar nicht 😉

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Tiagra Kassette 12-28

Ich wollte auch einen Bosch Lagerschutzring an der rechten Kurbel nachrüsten. Der Weltkonzern (und Autozulieferer) Bosch hat anscheinend die Erfindung des Wellendichringes verpasst. Jetzt gibts da halt so ein Set mit Fett und 5 von diesen Ringen, die das Kurbellager gegen Witterungseinflüsse schützen sollen. Wohlgemerkt bei einem Antrieb der für MTBs gedacht ist.  Auf der Tüte stand dann, dass Bosch die seit 2015 serienmäßig verbaut. Nachgeguckt: Stimmt 🙂 Naja, dann hab ich jetzt ein paar und tausche die beim Ritzelwechsel immer mit. So konnte ich wenigstens mal das Lockring Tool für das Bosch Ritzel ausprobieren.

 

Was mir etwas Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass mit der Antrieb bei einer Regenfahrt gestern 3 mal ausgegangen ist. Ich dachte bei so einem 10.000 fach verkauften Antrieb wären solche Sperenzchen kein Thema. Ich lass meinen Fahrradhöker mal die Daten auslesen und dann gucken wir weiter.

 

Klever X-Speed und die Bremsleitung

Mir war am Anfang schon aufgefallen, dass die Bremsleitung vorne zugunsten der Optik etwas ungünstig verlegt war. Ich hatte daraufhin an Klever geschrieben und das Problem geschildert, dass mir die Bremsleitung beim Einfedern vorne in die Speichen geraten ist.

Ein paar Tage später bekam ich dann einen Händler Servicebrief. Danke an Klever, dass sie mir das zutrauen das selbst zu regeln. Drin war eine Anleitung mit einem Link zu einem Youtube Video und ein selbstklebender Kabelhalter:

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Klever Serviceletter

Die Leitung soll von vorne an die Rückseite des Halters verlegt werden. So scheuert sie nicht mehr am Schutzblech und kann einen Bogen nach außen machen.

Das sollte ja nicht so schwer sein… Also abschrauben, entfetten und den kleinen Halter drankleben. Und es funktioniert….nicht. Die kleine Klammer des Halters ist zu lose. Die Leitung schleift dann am Tauchrohr. Auf Dauer ist das nicht so gut für die Beschichtung.

Ich habe dann noch zwei zusätzliche Kabelbinder an das Gleitrohr gemacht. So hält das. Nach bei meinem eigenen Rad hätte ich die Leitung direkt vom der Bremspumpe zur Gabel gelegt. So macht die einen relativ scharfen Bogen wenn die Gabel einfedert. Allerdings stellt sich diese Frage bei meinem Rad später nicht. Ich habe mit Klever ein paar Modifikationen besprochen und bekommen das Rad mit der Starrgabel wie im Limited und einigen anderen X-Modellen.

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Gefixt

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Eingefedert

Mal sehen wie sich das bewährt. Ich habe jetzt 850km auf der Uhr und bin vom Antrieb zusehends begeistert 🙂