Bike and hike 2018 St.Andreasberg

Am Himmelfahrtswochenende war es endlich soweit. Ich fuhr mit meinen besten Kumpels zum „Bike and hike“ Trip in den Harz. Genauer gesagt nach St.Andreasberg. Wir hatten das einem von uns zum Geburtstag geschenkt. Wir wohnten drei Nächte in einem relativ neu gebauten Ferienhausdörfchen von Novasol. Eigentlich kannte ich den Anbieter nur von Dänischen Häusern. Das ganze ist echt schön auf einem Berg gelegen. Man konnte von der Terrasse sogar den Lift des Bikeparks sehen 🙂

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Novasol Panoramapark St.Andreasberg

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Terassenausblick

Am Donnerstag Abend sind wir vor Ort angekommen. Da wir vier uns nicht so oft im Jahr sehen wurde es ein recht feucht fröhlicher Abend.

Trotzdem sind wir nach dem Frühstück am Freitag relativ früh losgezogen um wandern zu gehen. Das war mal was ganz anderes, die bekannten Trails mal zu Fuß zu erkunden. Mangels passendem Schuhwerk von einem von uns war das ganze dann relativ kurz. Aber das war total OK.

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Der Wandersmann

Samstag war dann das eigentliche Highlight für mich angesagt. Wir waren 4 Stunden im Bikepark in St.Andreasberg mit Namen MSB – Xtrail.

Hier sind nur Drei von uns gefahren. Wir das Geburtstagskind hatte ich im Vorfeld ein Rad (Giant Reign 2) und eine Ausrüstung bestehend aus Fullfacehelm, Protektorenjacke und Knieschonern. Ich hatte mein YT wicked dabei, was für den Park vollkommen ausreichend war.

Um es kurz zu machen: Wir hatten ne Menge Spaß und niemand wurde verletzt 🙂

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Unfassbar viel Kram

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Verdiente Pause 1

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Verdiente Pause 2

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Und ich so: Yeah 😉

Es war ein echt geiles Männerwochenende. Danke Jungs. Zum Schluss lasse ich einfach noch ein paar Bilder sprechen….

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Sommerrodelbahn

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Danke fürs Frühstück!

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Ahhh, die Sonne geht auf: Hamburger Gold

Upcycling. Kleine Schrottbastelei – Show your passion

Neulich hab ich mal die diversen Kisten mit Fahrradteilen sortiert die so bei mir im Keller rumstehen. Da fiel mir eine gebrauchte 9-Fach Kette in die Hände. Wozu hebt man sowas eigentlich auf? Es ist eine irgendwie beschichtete KMC Kette. Also Rostfrei.

Da fiel mit ein, dass ich da mal eine nette Upcycling Idee gesehen hatte – Hehe. Cycling, wie passend…

Also los: erstmal saubermachen

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Ablängen:

 

Schlüsselring dran und feddich. Ein super netter „Ich bin Biker“ Schlüsselanhänger:

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Ein paar habe ich noch. Wer sowas zum Selbstkostenpreis haben möchte schreibt einfach ne nette Nachricht 🙂

 

Eilmeldung: Der Frühling ist da!

Tatsächlich! Nachdem ich insgesamt fast 4 Wochen mit Pausen rumgrippiert habe, konnte ich heute endlich das geile Wetter ausnutzen und eine Minirunde mit dem Rennrad drehen. Yeah!

Also Bike und Winterklamotte aus dem Keller geholt und los…

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 Fit wien Turnschuh ©crazy42wheels.com

 

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Die SKS Raceblades habe ich schon nach der Herstabschlusstour drangebaut. Ich bin so dermaßen nass geworden, dass ich die gleich bestellt habe. Einige auf der Tour hatten die dran und das war als Hinterherfahrer echt super.

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Sind schnell drangebaut und auch wieder ab.

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Auf jeden Fall wars echt geil mal wieder draußen zu sein!

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 Frühling!!!   ©crazy42wheels.com

Maddin in Wunderland

Ich war die letzten zwei Jahre öfter mal dienstlich in Regensburg. Bestimmt 10 mal. Eine wirklich schöne Stadt. Neulich war ich zum definitiv letzten mal dort und bin mal eine andere Strecke durch die Stadt gefahren. Und was muss ich das sehen: Eine riesige Stadler Filiale!

Zum Glück war der Arbeitstermin nicht so fürchterlich lange. So hatte ich Nachmittags noch Zeit einmal reinzuschauen. Entschuldigt die schlecht Bildqualität. Ich hatte nur mein ziemlich altes Smartphone mit.

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Maddin im Wunderland   ©crazy42wheels.com

Allein die reine Größe des Ladens hat mich umgehauen. Das ist fast wie real life Bikeporn. Also eine Art Laufhaus für Radfreaks. Ich war zum Glück mit dem Flugzeug da, so dass ich gar nicht in Versuchung gekommen bin einen Großeinkauf zu machen.

Wenn man einfach nur denkt: „Ich kauf heute mal ein Rad“, aber keine Ahnung hat in welche Richtung es gehen soll, wird man einfach elendig in einem der Gänge verhungern.

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Nächste Abteilung: „Ich kauf mal schnell ´n Kettenöl“ Öh, ja…

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Es gibt einfach alles, was Otto Normal Radfahrer sich so vorstellen kann. Auch ambitionierte Biker können sich hier komplett von Kopf bis Fuß inkl. Bike ausstatten. Auch ein paar echt ausgefallene Bikes waren dabei:

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Großkaliber ©crazy42wheels.com

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Hipsterroller   ©crazy42wheels.com

 

Natürlich habe ich auch was zu meckern. So gibt es zwar eine riesen Auswahl an E-Bikes, es ist aber nicht ein einziges Speed Pedelec dabei, geschweige denn eines mit Nabenmotor. Also alles schön mit den Marktführern gleichgeschaltet.

Auch hatte ich erwartet, dass SQ-Lab Sättel im Sortiment sind. Das war der einzige echte Grund da mal reinzuschauen.

Ich denke, das ist alles Jammern auf hohem Niveau. Auf jeden Fall hat mir der Laden einen kurzweiligen Nachmittag beschert und ich konnte Teile die ich nur aus Magazinen kannte mal in die Hand nehmen.

 

 

Kein Kinderkram – Woom Bikes

Achtung. Dieser Artikel enthält KEINE Werbung 😉

Ich habe von Woom weder Geld, Fahrräder, Schweinehälften oder kubanische Zigarren bekommen um hier was schönes zu scheiben. Ich gebe einfach gerne meine Erfahrungen weiter.

Bisher waren alle unsere Kinderfahrräder und sonstige Fahrzeuge vom Flohmarkt oder irgendwie aus dem Bekanntenkreis erbeutet. Preis zwischen ner Tüte Gummibärchen und 30€. Finde ich aus mehreren Gründen super:

  • Nachhaltigkeit: Es braucht kein neues Fahrrad produziert und (in den meisten Fällen) aus China importiert zu werden.
  • Kostenersparnis: Für diese Preise gibts nicht mal einen Mountainbike Reifen.
  • Verringertes „Schimpfpotential“: Wer schon mal gesehen hat wie Kinderfahrzeuge artgerecht benutzt werden weiß, dass die Sachen einiges auszuhalten haben. Ist beim neuen Smartphone ja genauso. Der erste Kratzer ist der schlimmste. Die gebrauchten Fahrräder haben den schon vor Jahren bekommen…

Zu meiner Freude stelle ich fest, dass unsere Große auch einen riesen Spaß am Radfahren entwickelt hat. Dem Laufrad sei dank, hat sie sich mit knapp 3 Jahren auf ihr 12″ Tigerenten Puky gesetzt und ist einfach losgefahren. BÄM. Da war ich platt! Es folgten dann schnell ein 16 und ein 18″ Fahrrad (danke Sönke).

So weit so gut. Wenn man „Kinderfahrrad“ denkt, fällt einem zuerst Marke XXX (kann sich jeder selbst was eintragen) ein. Das sind auch auf keinen Fall schlechte Fahrräder. Jetzt muss man aber wissen, dass unsere Große mit 5 Jahren gerade einmal 16 kg gewogen hat. Selbst das 16″ Aluminium XXX wiegt bereits 9,5 kg! Auf mein Gewicht von 80 kg bezogen, müsste mein „Kinderrad“ dann stolze (9,5/16*80=) 47,5 kg wiegen…..Keine weitere Erklärung nötig.

Ich machte mich dann einmal auf die Suche, um im www ein leichtes Kinderfahrrad zu finden. Es gibt da mehrere Firmen, die oft von Bikepapas gegründet wurden, die genau das gleiche Problem hatten. Irgendwann bin ich dann auf WOOM Bikes aus Österreich gestoßen. Die stellen 6 verschiedene Modelle vom 12″ Laufrad bis zum 24″ Jugendrad her.

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Produktpalette Woom bikes ©WOOM

Direkt könnte man nun zu meiner Aufzählung vom Anfang des Beitrags kommen. 329€ für ein 16″ Kinderfahrrad???? Nee 399€ mit SRAM Automatix Nabe (leider im Moment nicht lieferbar).

Also was ist denn nun auf einmal aus

  • Nachhaltigkeit
  • Kostenersparnis
  • Verringertes „Schimpfpotential“

geworden? Dazu später mehr. Nach gründlicher Überlegung und Vermessung unserer Großen, haben wir uns dann für das WOOM 3 Automatix entschieden.

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©WOOM

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Die Eckdaten sind:

  • 16″ Bereifung
  • Aluminiumrahmen
  • Zwei Handbremsen
  • SRAM Automatix 2 Gang Nabe (genial)
  • Und jetzt kommts: 5,7kg bzw knapp 6kg mit Automatix Nabe
    • Wir rechnen mal schnell (9kg/6kg), dass das knapp 1/3 weniger als üblich ist.

Hier mal in Echt mit Kind:

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Bike and Balg 😉   ©crazy42wheels.com

Dazu kommen noch weitere Features, die mich als Bikepapa einfach überzeugt haben das Geld auszugeben.

Die Bremsen:

Das Rad hat zwei Handbremsen und nicht wie üblich eine Hand- und eine Rücktrittbremse. Dabei ist die hintere Bremse mit einem auffällig grünen Griff ausgestattet damit das Kind nicht erst überlegen muss, welche die „Primärbremse“ ist. Ich finde das super. Das Losfahren aus dem Stand ist mit einer Rücktrittbremse um vieles schwieriger. Meistens steht die Kurbel im falschen Winkel um direkt losfahren zu können. Dann muss man erst vorrollen um die richtige Kurbelstellung zu erwischen. Besonders am Berg schwierig bis unmöglich. Zudem ist die Wirkung der Rücktrittbremsen meistens allenfalls als mau zu bezeichnen. Nicht umsonst ist diese Bremsenform an hochwertigen Erwachsenenrädern nahezu ausgestorben.

Die Griffe sind auch für kleine Kinderhände gut zu erreichen und durch die hochwertigen Bremszüge von Jagwire leicht zu betätigen. Außerdem lässt sich noch die Griffweite verstellen.

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Ergonomie:

Passend zu den Bremsgriffen hat sogar der Lenker einen kleineren Durchmesser als die Standard 22mm.

Der Sattel ist nicht zu hart und vor allem nicht zu weich. Das bewirkt nämlich immer, dass der Hintern drauf hin und her rutscht und sich das Polster „durchsitzt“.

Die Tretkurbeln haben einen auf Kinder zugeschnittenen Q-Faktor. Das heißt die Breite zwischen den Pedalaufnahmen ist entsprechend klein und auf die Breite des Kinderbeckens abgestimmt. Ich meine den Körperteil und nicht das Nichtschwimmerbecken. Die Kurbelarme selbst sind auch entsprechend kurz. Man soll es nicht für möglich halten, aber es ist ein deutlicher Unterschied zwischen z.B. 170 und 175 mm Kurbelarmen bei Erwachsenenrädern zu spüren.

Die Pedale finde ich etwas zwiespältig. Einerseits bieten die angedeuteten Krallen viel Grip z.B. mit matschigen Schuhen. Andererseits tut es wirklich weh, wenn man doch mal abrutscht und das Pedal gegen Schienbein oder Wade haut. Mountainbikefahrer die Plattformpedale mit Pins benutzen, bekommen beim Lesen sicher Phantomschmerzen ;-P

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Allgemein lässt sich das Rad gut auf verschiedene „Kinderformen“ einstellen, wenn man die Größenvorschläge des Herstellers beachtet. Oft werden Kinderfahrräder (weil die ja so teuer sind) auf „Vorrat“ zum reinwachsen gekauft. Da kann kein Fahrspaß aufkommen. Nicht umsonst (und natürlich auch zum Vorteil der Hersteller) sind die Radgrößen heute deutlich feiner gestuft als vor 10 oder 20 Jahren.

Zur guten Ergonomie gehört natürlich auch das geringe Gewicht. Dem Kind ist es nun allein möglich das Rad auch mal hinten hoch zu heben um es umzusetzen oder aus der Garagenparklücke zu bugsieren. Ganz zu schweigen von der ersten „Airtime“ über kleine selbstgebaute Rampen (Mamis bitte weglesen…).

Zum Thema Gewicht sagt ein Bild Mehr als tausend Worte:

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Antrieb:

Das Standard WOOM 3 hat eine kindgerecht gewählte Übersetzung. Zu der kann ich hier nicht so viel sagen, da wir wie gesagt die Version mit der SRAM Automatix 2 Gang Nabe haben. Bei dieser ist der erste Gang etwas kürzer und der zweite etwas länger übersetzt als bei der Standardnabe. Da es wie der Name schon sagt eine Automatiknabe ist, gibt es auch keinen Schaltgriff zu bedienen. Die Nabe schaltet einfach stumpf bei 11 km/h in den zweiten Gang. Dies hört man dann auch deutlich am klickern beim pedalieren. Wenn nicht zu viel Druck auf dem Pedal ist, schaltet sie bei unter 11 km/h wieder in den ersten zurück. In der Ebene funktioniert das gut, am Berg muss erst etwas Druck vom Pedal genommen werden, damit die Nabe zurückschalten kann.

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Design, Verarbeitung: und Ausstattung:

Grundsätzlich ist das Design des Rades eher unaufgeregt. Was kein Nachteil ist. Alle Woom bikes sind in 5 Farben verfügbar.

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©woom

Speziell der Rahmen wirkt sehr hochwertig. Saubere Schweißnähte und eine einwandfreie Lackoberfläche machen was her.

Fazit:

Um Otto Waalkes teilweise zu zitieren: „Da waren sie wieder meine drei Probleme“ Nachhaltigkeit, Kostenersparnis, verringertes „Schimpfpotential“

  • Nachhaltigkeit: Ja, wir haben ein neues Rad gekauft, dessen Rahmen sicherlich auch nicht aus Deutschland oder Österreich kommt. Ich habe versucht ein Woom 3 bei eBay Kleinanzeigen zu kaufen. Zu der Zeit standen deutschlandweit 2 Gebote 8-10 Suchanzeigen gegenüber. Wir haben das Rad bewusst in neutralem Rot gekauft, damit unser kleiner es auch noch weiter benutzen kann. Ich bin mir also ziemlich sicher, dass man dieses Rad danach noch an mehrere Kinder weitergegeben werden kann.
  • Kostenersparnis: Siehe Punkt Nachhaltigkeit. Für die gebraucht angebotenen Räder werden 200 – 300€ aufgerufen. Stand 11.03.18 stehen deutschlandweit 12 Geboten 18 Gesuche entgegen. Die Chance die Hälfte bis 3/4 des Kaufpreises wiederzubekommen steht also relativ gut. Damit ist das Rad am Ende nicht teurer als oben genannte Massenprodukte.
  • Verringertes „Schimpfpotential“: Zugegeben, der erste Kratzer hat mir weh getan. Das bleibt eben nicht aus. Dieser Punkt lässt sich also nicht wegdiskutieren. Ich stelle aber fest, dass mit dem tollen Rad pfleglicher umgegangen wird als mit den Flohmarkträdern.

Es gibt natürlich noch weitere Hersteller die einen ähnlichen Ansatz verfolgen. Genannt seinen Kania, Isla oder Frog. Diese liegen alle in einem ähnlichen Preis- und Gewichtsrahmen.

Wir haben den Kauf definitiv nicht bereut und schon Radtouren von bis zu 18 km unternommen! Wenn das nicht beeindruckend ist…

 

Lesetipp: Hier gibt es auch noch ausführliche Erfahrungsberichte einer echten „Woom Familie“ https://diekleinebotin.at/2015/03/03/woom-rad/

 

 

 

 

Gefährlicher Bikeporn

Wie jedes Jahr bin ich wieder der Versuchung erlegen eine Ausgabe der „Best of mtb“ zu kaufen. Eines dieser Best of Magazine für die man freiwillig 7,90€ bezahlt um dann sabbernd davor zu sitzen und sich Parts und Bikes anzugucken, die man sich eh nicht leisten kann. Bikeporn at it´s best halt 🙂 Die „dirt 100“ sind auch sowas. Da kann ich einfach nicht nein sagen. Die gab es dieses Jahr zum Glück nicht…

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Meistens sind die Preise der Sachen eh so abgehoben, dass es einfach nur Spaß macht sich anzusehen was es da draußen so gibt. Kurbelgarnituren für 1000€, Laufradsätze für 2000€ und Titan Komplettbikes für 12.000€. Da denkt man erst gar nicht weiter.

Manchmal passiert es aber, dass da auch Sachen drin sind die durchaus im Bereich für Normalverdiener liegen. In diesem Fall ist es ein UK Made Hardtail Stahlrahmen der Marke Cotic. Der kostet 535€.  Und schon ist die Saat gesäht. Inception…

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Yeah. Einfach ein Mountainbike ©crazy42wheels.com

Sowas wollte ich doch schon immer haben. Einen Stahlrahmen für die Ewigkeit, den man immer wieder mit neuen Anbauteilen auf den aktuellen Stand bringen kann. Ohne Schnickschnack. Ein Mountainbike eben. Kein All-Mountain, aggressives Trailbike, CC-Race, Enduro, Downhill…und was es sonst noch gibt.

Der Rahmen hat nichts mit billo Baumarkt Hardtails zu tun (die heute eh alle aus Alu sind). Alles ist auf dem neuesten Stand. Vorbereitung für Variostützen, ISCG Aufnahme, super tiefes Tretlager und kurze Kettenstreben. Eben alles was gerade sexy ist. Wirklich leicht ist der nicht. Ca. 3kg. Dafür aber mit gutem Flex und unzerstörbar.

Und schon rattert es im Kopf. Was würde man da für Parts verbauen? Ein komplettes Britbike mit Hope Teilen und so ist wieder unbezahlbar. Aber so eine nette XT Komplettgruppe wäre schon was. Und die Anbauteile für den britischen touch von Superstar components (was für ein geiler Firmenname).

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©superstar components

Natürlich habe ich das mal überschlagen. Würde um die 2200€ komplett kosten und damit deutlich mehr als mein YT wicked. Für ein relativ schweres Hardtail und das damit vierte Rad im Fuhrpark.

Aber geil wäre es trotzdem 🙂 Mal sehen ob es dann hier bald eine neue Rubrik gibt (Ehefrau bitte weglesen).