Naloo Chameleon 26 – Zwischenfazit nach 1 1/2 Jahren

Ist es schon so lange her, dass wir unserer Großen das neue Rad gekauft haben? Höchste Zeit also für ein Fazit. Hier und Hier habe ich bereits über den ersten Eindruck und die Kaufentscheidung geschrieben.

Ganz allgemein hat sich das Rad als wirklich toll herausgestellt. Die Pros und Contras kommen natürlich wie gewohnt weiter unten.

Naloo suggeriert ja, dass durch den sog. adaptive frame ein weiterer Bereich in punkto Körpergröße abgedeckt wird. Die hängt natürlich auch vom Fahrkönnen des Kindes ab. Wir sind somit von einem 20″ WOOM 4 direkt auf das 26er Naloo umgestiegen. Grundsätzlich geht das auch gut. Die große hat sich gleich einigermaßen wohl gefühlt. Ich persönlich finde aber, dass sie am Anfang sehr gestreckt saß und der Lenker etwas zu breit ist. Der Vorbau ist schon minimal kurz. Also konnte ich da auch nichts machen. Den Sattel hatten wir komplett unten. Zugegeben wird es aber auch erst ab 9 Jahren empfohlen und wir haben es mit 8 Jahren gekauft.

Mittlerweile ist das Rad, auch dem Alter des Kindes geschuldet, zum richtigen Alltagsfahrzeug geworden. So fährt sie z.B. alleine ins 3 km entfernnte nächste Dorf zu Freudinnen, mal zum einkaufen usw (großes Mädchen 🙂 ) und die Radgröße passt nun perfekt.

Das Rad steht immer noch gut da, obwohl es schon zwei Winter in der relativ feuchten Garage verbracht hat. Es sind, anders als z.B. am Radon ZR Lady meiner Frau, keinerlei Rostansätze zu sehen. Und der Mittelständer, den ich schon beim ersten Eindruck kritisiert hatte, nervt immernoch. Das Rad muss bei uns rückwärts „ausparken“ und man muss einfach dran denken den Ständer vorher einzuklappen. Ich werde mich mal auf die Suche nach einem universellen Hinterbauständer machen. Hier mal ein paar ungeschönte (ungeputzte) Bilder. Ein bisschen gepimpt wurde das Rad mit der Steuersatzkappe und das Schaltwerk hat einen kleinen Transportschaden von Fahrradträger.

Alle Anbauteile sind noch Top in Ordnung. Lediglich die Bremszüge neigen ein wenig dazu sich zu längen. Da musste ich (natürlich auch aufgrund von Bremsverschleiß) schon zweimal nachjustieren. Die Schaltung gibt sich unauffällig und die Tochter hat sich mittlerweile and die Triggerschaltung gewöhnt. Das WOOM 4 hatte ja eine Drehgriffschaltung.

Mittlerweile hat Naloo das Chameleon MK2 herausgebracht und meiner Meinung eine tolle Evolutionsstufe geschaffen:

  • Kurbeln mit kleinem Q-Faktor (also kleinerer Kurbelachsenbreite)
  • Gekröpfter Lenker und neuer abgerundeter Vorbau (Nicht mehr so gestreckte Sitzposition)
  • Sattelstütze mit noch größerem Verstellbereich und mehr horizontaler Verstellmöglichkeit
  • Das Rad ist lediglich knapp 50€ teurer geworden. Das finde ich gemessen an der allgemeinen Preisentwicklung absolut OK.

PRO

  • Immernoch gut in Schuss nach 1 1/2 Jahren
  • Keine Korrosionsansätze an Rahmen und Anbauteilen
  • Mittlerweise tolle Sitzposition und durch die großen Räder eine tolle Laufruhe
  • Anbauteile im guten Zustand
  • Cooler Look. Unsere Große wird öfter auf das Rad angesprochen
  • Mal was anderes als der WOOM Einheitsbrei
  • Viel Fahrrad und Qualität fürs Geld

Contra

  • Mittelständer nervt
  • Etwas schwerer als die Konkurrenz (aber immer noch gut)
  • Am unteren Ende der Altersskala ziemlich gestreckte Sitzposition

Fazit

Ich kann das Rad, bis auf die oben genannten Punkte, also absolut empfehlen. Eine willkommene Alternative auf dem Kinderradmarkt.

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