Für ein starkes Selbstbewusstsein – Bringt die Kinder aufs Rad

Natürlich versuche ich meine Fahrradbegeistertung auch auf meine Kinder zu übertagen. Aber wir wissen alle: Wenn sie das nicht interessiert, dann kann man sich auf den Kopf stellen. Um das Radfahren noch attraktiver zu machen ist natürlich auch ein tolles Fahrrad ein gutes Lockmittel. Derzeit laufen bei uns ein WOOM 3 (für Sohnemann, 4 Jahre) und ein WOOM 4 (für Töchterchen, 8 Jahre). Unsere Kinder sind beide für ihr Alter sehr leicht und dünn. Da habe ich eben sehr leichte Räder gesucht.

Die beiden fahren sehr gerne mit den Rädern. Da sie sicher auf normalen Straßen fahren dachte ich mir, dass wir es nun etwas interessanter gestalten könnten. So waren wir letztens das erste mal auf einem neu angelegten Pumptrack in der Nähe. Auch das erste mal für mich! Auf dem Pumptrack „pumpt“ man sich durch eine Reihe von Hügeln ohne zu treten. Macht riesig Spaß, braucht eine Portion Mut und ist riiichtig anstregend. Es war einfach genial. Besonders der Kleine, für den die Hügel ja 1 1/2 mal so hoch sind wie er selber, war nicht zu stoppen. Trotz einiger Stürze wurde eine Runde nach der anderen gedreht. Und auch die Große hat das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen. Das war so toll anzusehen. Die beiden sind innerlich direkt ein Stück gewachsen. Die Woche darauf mussten wir gleich nochmal hin.

Am letzten Wochenende waren wir im Harz. Ich bin mit einem Freund einen Vormittag im Bikepark in St.Andreasberg gefahren (MSB X-Trail). Die Kinder waren auf der Sommerrodelbahn, aber total beeindruckt von der gebauten Strecke. So sind wir Abends nachdem der Lift geschlossen hatte von oben an den Berg gefahren. Wir mussten ca. 2 km Schotterweg fahren und waren dann am Einstieg in den Bikepark. Auf dem Weg da hin ist der kleine dann direkt wieder gestürzt. Ist echt blöd mit dem groben Schotter und den kleinen 16″ Rädern. Ich dachte wir müssen abbrechen. Aber er wollte nicht mit mir zurück zum Auto.

Und es war wieder einfach super. Wir sind dann einfach ein paar mal den Starthügel runter und die ersten Pumptrackähnlichen Stücke immer wieder gefahren. Danach wollten die Kinder noch die großen Tables auf der anderen Seite überfahren! Zum Schluss sind wir mit allen zusammen (2 Erwachsene und 4 Kinder) noch die halbe blaue Piste und eine große Wippe gefahren. Es war so toll mit anzusehen mit welcher Begeisterung die vier über die Strecke gesaust sind. Und wie stolz sie hinterher waren 🙂

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MSB X-Trail

Also Eltern: Traut euren Kindern was zu. Auch wenn man sich manchmal auf die Zunge beißen oder kurz wegschauen muss. Abends wurden sich dann gegenseitig die coolen Sportverletzungen gezeigt 😉 Die Kratzer verheilen. Der Stolz bleibt!

 

4 Gedanken zu “Für ein starkes Selbstbewusstsein – Bringt die Kinder aufs Rad

    • Ja, es war echt toll mit anzusehen. Und das Laufrad ist einfach ein geniales erstes Gefährt (früher sehr belächelt). Unsere beiden Kinder sind nach der Laufradzeit (naja, manchmal werden die viel zu kleinen Dinger immer noch benutzt) einfach aufs Rad gestiegen und losgefahren 🙂

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    • Ah, ich sehe gerade, dass du Klever Tester bist. Interessant. Ich bin ja vom Klever auf ein Bosch S-Pedelec gewechselt. Das steht nun in der Werkstatt 😉

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