Velo Hamburg 2019 – Mein Bericht von der Fahrradmesse in der Rindermarkthalle

Puh, ist ja schon was her seit ich das letzte mal was geschrieben habe. Irgendwie ist mir das Leben dazwischengekommen. Sogar meinen Osterausflug hab ich noch nicht verarbeitet. Aber hier soll es ja nun um ein anderes Event gehen:

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Also wenn schon große Fahrradgeschäfte das Paradies sind, dann weiß ich gar nicht wie ich das hier bezeichnen sollte… Es war einfach geil. Wir waren 4 Stunden da und die Zeit verflog nur so. Aber der Reihe nach. Ich bin mit einem Freund und seinem Papa nach Hamburg gefahren. Da er nach einem (Fahrrad) Unfall immer noch ne Schraube im Bein hatte, sind wir mit dem Auto bis ganz in die Stadt gefahren. Parken direkt gegenüber war mit 1€/Stunde günstig. Ansonsten hätte man auch U3 Feldstraße oder U2 Messehallen aussteigen können.

Nachdem ich faire 6€ Eintritt gezahlt habe (jawohl, ich habe keinen Blogger Bonus in Anspruch genommen), haben wir uns  erstmal auf dem Außengelände umgesehen. Hier waren z.B. Bergamont, Specialized, Stevens und SKS vertreten.

Am Bergamont Stand habe ich dann mal das Bergamont Grandurance in natura gesehen, welches ich ja in meinem Gravelbike-Vergleich auch mit drin hatte (guckst du). Leider muss ich zugeben, dass es in natura wesentlich cooler aussieht als mein Cube Nuroad 😉

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Bergamont Grandurance

Außerdem ja auch noch ne Hamburger Firma. Egal, die Ausstattung bleibt im Vergleich etwas schlechter. Das andere Ende des Preisspektrums war dann bei Specialized zu sehen. Hier ein schickes Gravelbike in „Frostlack“ Optik für schlanke 3500 Taler. Dafür aber mit TRP Seilzug Scheibenbremse. Irgenwie etwas unpassend. Aber der Lack macht echt was her:

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Draußen gab es auch noch eine kleine Teststrecke. Inklusive zweier Ampeln und einer Rampe hoch ins Parkhaus. Hier bin ich dann einmal so einen der neumodischen 25er E-Scooter gefahren und ein altes Mountainbike, das mit einem Nachrüst E-Antrieb ausgerüstet war:

 

Beides irgendwie nette Spielereien. Das Schöne an einem Blog ist ja, dass ich meine Meinung sagen darf. Es wird ja niemand gezwungen es zu lesen 😉 So wage ich stark zu bezweifeln, dass die E-Kickscooter den Stadtverkehr entlasten. Es wird wohl kaum einer damit statt mit dem Auto oder den Rad fahren sondern wahrscheinlich Strecken die sonst zu Fuß erledigt wurden. Nach nur 5 Minuten damit war ich überrascht, wie erschreckend schnell und instabil so ein Ding fährt. Auch muss man sich beim Bremsen ordentlich nach hinten hängen, damit man nicht direkt nach vorne absteigt. Und das dann zusammen mit den Fahrrädern auf dem Radweg. Ob das so der Königsweg ist?

Von dem Nachrüst E-Antrieb (für 1400€) habe ich eigentlich nur in Erinnerung, dass da eine deutlich fühlbare Ein- und Ausschaltverzögerung war. Egal. Das findet alles seine Kunden.

Draußen gab es auch noch eine art „Lego Pumptrack“. Also ein aus vorgefertigten Elementen zusammengesteckter Parcours.

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Dann also weiter in die Halle. Hier gab es noch mehr Räder und Zubehör. Allerdings keine Klamotten. Gerade bei den Rädern waren ein paar echte Exoten und Leckerbissen dabei. Vor allem Spezialräder wie Liegeräder und Trikes  und die hippen Lastenräder. Vieles nicht mein Fall, aber interessant anzuschauen.

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Mein liebstes Accessoire war das hier.. Fliegen und Manschettenknöpfe aus Fahrradschlauch. Echt witzig:

 

Bei den Kinderrädern war natürlich Woom vertreten. Dazu muss ich ja hier nichts mehr schreiben. Das könnt ihr hier und hier nachlesen.

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Mein persönlicher Held war hier aber Johannes von MONA & CO bikes aus München. Anders als ich z.B. hatte er den Arsch in der Hose eine eigene Kinderrad Firma aufzumachen. Wie so viele hat er damit angefangen für seine Tochter ein Rad zu bauen. Das bemerkenswerteste ist, dass er beim Gewicht der Räder auf z.B. Woom Niveau bleibt. Das aber mit einem Stahlrahmen und Scheibenbremsen! Hier helfen Kniffe wie extra leichte Laufräder und gewichtsoptimiertes Cockpit, Sattel und Sattelstütze. Auch erwähnenswert ist, dass die Rahmen so gestaltet sind, dass man mit einem Rahmen noch auf größere Laufräder aufrüsten kann ohne gleich ein neues Rad kaufen zu müssen. Preislich ab ca 900€ sicher kein Schnäppchen aber im besten Sinne Preiswert. Bei Johannes bin ich dann etwas im Schnack versackt. War echt cool.

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Der Maddin und der Johannes (sorry für das unscharfe Bild…)

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Handgechweißter Prototyp

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Langes Ausfallende für verschiedene Laufradgrößen (oder bessere Downhillperformance 😉 )

 

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Keine Messe ohne Schnäppchen. So gab es den 12er Karton Clif-Bar (für mich der leckerste Energieriegel) nach hartem Feilschen für schlanke 15€ (einzeln sonst 24€). Oder zwei Hiplok „malebenkurz“ Schlösser ebenfalls für 15€. Für kurz beim Bäcker rein oder auf dem Campingplatz ne gute Sache um Gelegenheitsdiebe fernzuhalten:

 

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung die ich im nächsten Jahr sicher wieder besuchen werde.

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Fette Beute

Hier noch ein paar Impressionen. In diesem Sinne: Man liest sich 🙂

 

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