Entweder es funkt oder eben nicht

Besonders beim E-bike ein Satz mit zwei Bedeutungen 🙂 Ich habe nun länger nichts geschrieben. Urlaub und so. Aber bald geht es hier wieder los. Ich habe ein paar neue Teile die ich gerne vorstellen möchte. Uuuund, eventuell ein neues Rad! Wenn alles klappt, wird mich das Klever X-Speed wohl heute verlassen!

„Ja wie jetzt?“ wird sich da der eine oder andere fragen. Nun, ich habe festgestellt, dass der Funke irgendwie nicht übergesprungen ist. Es macht schon irgendwie Spaß mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Aber 4-5 mal die Woche, wie ich es ursprünglich geplant hatte sind es dann doch nicht geworden. Ich habe einen Kumpel der seit diesem Jahr S-Pedelec fährt. Der ist nicht zu bremsen und hat JEDEN TAG total Bock auf den Bock. Das ist bei mir irgendwie nicht so. Ich bin in Schnitt ca. 350 km im Monat gefahren (hatte auch berufliche Gründe). Und plötzlich sieht die Rechnung wieder ganz anders aus. Wenn man nur 2 mal die Woche Rad fährt, ist das mit der längeren Zeit inkl. Duschen nicht mehr so relevant. Auch die Spritersparnis ist plötzlich kaum noch der Rede wert. Der einzige Vorteil ist, dass das Rad und besonders der Akku nicht so schnell verschleißt.

So habe ich mich also entschlossen, das S-Ped gegen ein alltagstaugliches Gravelbike zu tauschen. Im groben ein komfortables Rennrad mit Schutzblechen, fester Lichtanlage und Gepäckträger. Einen Beitrag zur Auswahl (ich habe 3 fertig kaufbare Alternativen verglichen und überlegt selber sowas aufzubauen) gibt es hier….

Alltagstauglichkeit ist auch ein Grund für den Wechsel:

  • Das X-Speed mal eben auf den Radträger an der Heckklappe oder womöglich in Auto? Keine Chance. Zumindest alleine nicht schaffbar.
  • Schnell mal Brötchen holen? Ach mist. Akku vergessen zu laden. Also doch Auto, weil die anderen Räder im Keller stehen.
  • Thema Laden: Im Sommer konnte ich den Akku zumindest Zuhause am Rad lassen und direkt laden. Jetzt wo es kälter wird, muss der auch zuhause mit rein. Zudem hatte ich jetzt eine Ladegerät Zuhause UND eines bei der Arbeit, weil selbst der 850 Wh Akku bei meinem Fahrstil nicht hin und zurück reicht!
  • Service und eventuelle Softwareupdates gehen nur beim Händler. Meiner ist 70km entfernt!
  • Keine Radwege erlaubt
  • Ungeklärte Helmpflicht
  • Ohrensausen vom Fahrtwind wenn man mal die Stöpsel vergessen hat.
  • Last but not least: Der wahnsinnig hohe Anschaffungspreis. Zum Vergleich hat unser nagelneuer Kia Picanto mit durchaus nennenswerter Ausstattung ziemlich exakt das doppelte des Klever gekostet!

Das Rad selber hat mit der Entscheidung nichts zu tun. Von der Qualität des Klever bin ich nach wie vor überzeugt. Besonders mit der Starrgabel und dem B+M IQ-X ist es ein tolles Paket. Da der neue 850 Wh Akku nagelneu ist, habe ich beschlossen das Rad direkt zu verkaufen. So hat der Käufer ein besseres Gefühl und einen ganz neuen Akku.

Ich hatte ja mal geschrieben, dass ich das Rad eigentlich wieder abbestellen wollte. Man sollte eben doch dem erstem Impuls folgen. Die Freude jeden Morgen ist eher einem „naja es war soo teuer. Dann muss ich es auch benutzen“ gewichen. Was blieb, war das gute frische Gefühl wenn man im Büro war. Aber das werde ich dann hoffentlich auch mit dem neuen Gravelbike haben 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s