Klever X-Speed – 700 km gefahren

Langsam ist das Pendeln zur Arbeit mit dem X-Speed zur Routine geworden. Im positiven Sinn. Der Spind bei der Arbeit ist bestückt, man weiß was man einpacken muss und die Radklamotten liegen abends bereit. 2-3 mal die Woche fahre ich jetzt mit dem Rad zur Arbeit.

Die GoreTex Power Trail Jacke die ich schon vor der Radlieferung gekauft hatte musste sich noch nicht so richtig bewähren. Ich hatte immer Glück mit dem Wetter. Als Hose hatte ich mir eine Endura Urban stretch Pant bestellt. Die hatte mich irgendwie nicht so überzeugt, weil sie entgegen der Beschreibung eher flatterig geschnitten ist. Daraufhin hatte im im Outlet Center irgendeine Columbia Trekkinghose gekauft. Damit passt das.

So brauche ich jetzt immer ca. 50 Minuten für die 25 km und das anschließende Umziehen und Frischmachen. Die Performance des Rades ist immer noch beeindruckend. Wenn es windstill ist kann man die 50km Schallmauer durchbrechen 🙂

AAAber zum X-Speed. Ich hatte ja hier über meine Eindrücke nach 250 km geschrieben.

Das Lenkkopflager und die Pedale haben sich nicht wieder auffällig gezeigt. Das war also das normale „Setzen“ nach dem ersten Kilometern. Der Fehlercode 0059 kam auch nicht wieder.

Der Scheinwerfer ist weiterhin nur im Hellen und der Dämmerung zu gebrauchen. Ich habe ein Angebot von Klever über die B+M IQ-X E Lampe die am X-Speed limited verbaut ist. Mal sehen ob ich das annehme.

Was sich leider bewahrheitet hat, war meine Befürchtung, dass die vordere Bremsleitung beim Einfedern der Gabel die Speichen berühren könnte. Genau das ist heute beim Anbremsen an eine Ampel passiert. Mangels Ausgleichstrecke kann die Leitung nur unterhalb der Befestigung an der Gabel irgendwo hin. Hier sollte Klever auf die cleane Verlegung der Leitung verzichten und die vordere einfach direkt verlegen. Eine Starrgabel würde das Problem auch lösen 😉

edh

Der Antrieb verhält sich auch unauffällig. Ca. alle 200 – 250 km reinige ich die Kette mit einem Kriechöl getränkten Lappen und schmiere sie dann etwas F100 Kettenöl. Das ist im Gegesatz zu meinem fürs Rennrad favorisierten innobike 105 relativ zähflüssig und hält auch die Distanz durch. Dafür ist die Kette nicht so herrlich sauber und leichtläufig wie mit dem 105. Ist also eher Alltags geeignet.

Den Reifendruck habe ich inzwischen von Anfangs 4 auf 2,5 bar reduziert. Ich bemerke keinen Nachteil bei Reichweite oder Beschleunigung. Das Fahren ist aber dadurch deutlich komfortabler geworden. Besonders der sehr steife Hinterbau ist dadurch etwas freundlicher geworden. Außerdem hat der Kurvengrip noch einmal zugenommen.

Da Sättel ja immer Geschmackssache sind, habe ich da ein Upgrade durchgeführt.  Da ich im „Gesäßbereich“ (was für ein Wort) ziemlich mimosenhaft bin,  habe ich mal einen TERRY Sattel ausprobiert. Hier der Extra Artikel dazu.

Also bisher hat sich das X-Speed als Pendler Rad gut geschlagen. Ich freue mich jeden Tag auf die Fahrt zur Arbeit. To be continued….

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